Der Flughafen liegt rund 15 km südöstlich von Köln an der A59, etwa eine Viertelstunde von Köln und ungefähr ebenso weit von Bonn entfernt. Zwei Städte von einem Punkt dazwischen zu bedienen, ist ungewöhnlich — und es prägt den ganzen Flughafen: Das ist nicht Kölns Flughafen mit angehängtem Bonn, sondern eine echte Mittellage, und der Verkehr teilt sich entsprechend zwischen einer großen Konsumstadt und einer Regierungs- und UN-Stadt.
Es gibt zwei Terminals. Terminal 1 ist das Hauptgebäude mit 13 Gates für Lufthansa, Eurowings, Austrian und Ryanair; Terminal 2 wurde im Jahr 2000 mit 8 Gates für die übrigen Airlines eröffnet. Beide liegen an derselben Zufahrt — keines verteuert die Fahrt, keines ist schwer zu erreichen.
Köln/Bonn hat zudem einen erheblichen Nachtflugbetrieb: einer der wenigen deutschen Flughäfen ohne striktes Nachtflugverbot und deshalb ein großes Frachtdrehkreuz. Genau dann ist der öffentliche Nahverkehr am dünnsten und ein vorab gebuchtes Auto am meisten wert. Eine Ankunft um drei Uhr nachts ist hier normal — in Düsseldorf oder Hamburg wäre sie es nicht.
Das Umland ist vielfältiger, als es ein Stadtflughafen sonst hat. Bonn und das ehemalige Regierungsviertel liegen südlich, das Bergische Land steigt im Osten an, Brühl und das Phantasialand liegen westlich, und der Rhein zieht sich durch alles hindurch. Nur die wenigsten dieser Ziele sind gut an einen Bahnhof angebunden.
Der Flughafen hat einen eigenen Bahnhof mit Direktverbindungen nach Köln; für eine Person mit Handgepäck ist das der günstigste Weg in die Stadt. Es geht schnell, tagsüber fährt es häufig, und wir weisen lieber darauf hin, als Ihnen ein Auto zu verkaufen, das Sie nicht brauchen.
Für den privaten Transfer spricht vor allem alles andere. Bonn liegt rund 25 km entfernt und ist trotz gleicher Nähe schlechter angebunden als Köln. Leverkusen, Brühl, die Städte des Bergischen Landes und die Rheinorte bedeuten allesamt Umstiege. Das Phantasialand liegt rund 35 km entfernt — nah genug für eine kurze Fahrt und mit Bus und Bahn umständlich genug, um sie ganz zu vermeiden. Deshalb ist es einer der meistgebuchten Familientransfers hier.
Der Nachtbetrieb ist die zweite Hälfte des Arguments und für diesen Flughafen typisch. Nach Mitternacht dünnen die Bahnverbindungen stark aus, und die ersten Züge sind für einen Abflug um 6 Uhr nicht früh genug. Weil sich der Preis hier mit der Uhrzeit nicht ändert, kostet eine Abholung um drei Uhr nachts so viel wie eine mittags — es gibt keinen Nachtzuschlag, den man einkalkulieren müsste.
Die Abholung erfolgt am Ankunftsterminal Ihres Fluges — Terminal 1 oder Terminal 2 — ermittelt über die bei der Buchung angegebene Flugnummer. Ihr Fahrer wartet in der Ankunftshalle mit Namensschild und nicht am Taxistand; beide Terminals liegen an derselben Zufahrt, es entstehen also keine Mehrkosten. Der Flug wird automatisch überwacht, und 60 Minuten Wartezeit nach der Landung decken Passkontrolle und Gepäckausgabe ab. Bei den Nachtankünften, für die dieser Flughafen bekannt ist, zählt dieses Zeitfenster mehr als sonst: Um 3 Uhr gibt es keine Taxischlange als Rückfallebene.